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Die Restauration ist abgeschlossen  
Kirche St. Nikola wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht
 
Kleiner Exerzierplatz 15 - Haidenhof Süd | Rubrik: Sehenswertes
Bildbeitrag vom 28.03.2017

Seit Anfang des Jahres erscheint die Kirche St. Nikola in einem neuen Licht: hell, freundlich und lichtdurchflutet. Ende 2016 wurde sie den Passauer Bürgern nach einer fast vierjährigen Restaurierungsphase wieder zugänglich gemacht. In dieser Zeit wurden im Auftrag des Städtischen Bauamtes die Fresken aufwendig gereinigt und gesäubert. Dadurch konnten die Originalfarben der 90 Fresken zurückgewonnen werden. Die Kosten von Restauration und Umgestaltung beliefen sich auf 4,1 Millionen Euro.

Grundlegende Veränderungen des Innenraums

Weitere Merkmale des veränderten Innenraums sind das einheitliche Bodenniveau und die gerahmten Grabtafel. Darüber hinaus wurde das Hochaltarbild „Der kosmische Christus und die vier Evangelisten“ nach vorne versetzt. Dessen Gewicht von über fünf Tonnen verteilt sich auf eine Größe von 53 m2 und einer Dicke von zehn Zentimetern. An der Rückseite des Hochaltars wurde außerdem ein goldfarbenes Kreuz errichtet, welches im direkten Sonneneinfall den Schatten eines weiteren Kreuzes wirft. Während der Restaurierungszeit wurde zudem die liturgische Neugestaltung ausgeschrieben. Die Ausstattung wurde vom Ehepaar Lutzenberger übernommen, das sich für einen Massivaltar aus Nagelfluh-Steinblöcken entschied. Ein Jahr der Restauration arbeiteten zudem Archäologen in der Kirche, um den Vorgängerbau zu untersuchen. Es wurden Merkmale entdeckt, die auf eine längere Existenz der Kirche hinweisen.

Die Geschichte der Pfarrkirche

Die Ursprünge der Kirche reichen bis in das Jahr 1067 zurück. Damals gründete Bischof Altmann von Passau das Kloster als Augustiner Chorherrenstift. Vor den Toren der Dreiflüssestadt gelegen, wurde das Kloster als Gemeinschaft für Priester genutzt, die von dort ihre Pfarreien im Umland betreuten. Im Laufe der Zeit wurde der romanische Bau immer weiter gotisiert, als Vorbild galt schon damals der Passauer Dom. Im Jahr 1804 wurde das Kloster säkularisiert und die Chorherren vertrieben. Der Hochaltar wurde damals nach Vilshofen verkauft, wo er noch heute zu bewundern ist. Seit dieser Zeit wurde die Kirche bis nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges als Militärkaserne und Lagerraum genutzt. Bereits damals lebten Ordensschwestern in einem Teil des Klosters und auch die Pfarrei Sankt Nikola wurde gegründet, aus dieser die Pfarrkirche hervorging. Die dazugehörige und lange vergessene Krypta wurden den Passauer Bürgern im Jahr 1978 wieder zugänglich gemacht.

Text & Fotos: cmi

 
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